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Erinnerungsgarten Hamburg-Altona

Neue Wege gehen, auch wenn es um den „letzten Weg“ geht!
(pi) Mit einem symbolischen ersten Spatenstich auf dem Hauptfriedhof Altona wurde Ende 2019 der Grundstein für den ersten Erinnerungsgarten in Hamburg gelegt. Neue Wege gehen, auch wenn es um den „letzten Weg“ geht – diesen Wunsch haben heute viele Menschen, die offen und ohne Vorbehalte über ihre eigene oder die Bestattung eines Angehörigen nachdenken. Die „Erinnerungsgärten“ möchten solche neuen Wege aufzeigen. „Mit den Erinnerungsgärten entstehen Orte, die durch ihre besondere Gestaltung eine bestimmte Aura ausstrahlen und ganz anders als traditionelle Grabfelder konzipiert sind“, berichtet Alexander König, Geschäftsführer der Friedhofsgärtner-Genossenschaft Hamburg eG. „In stimmungsvoll gestalteter Umgebung finden Sie würdevolle Grabstätten für Urnen- und Sargbeisetzungen.“

Für die Erstellung und Pflege ist die Friedhofsgärtnerei Rehder GmbH verantwortlich. Im Unterschied zum klassischen Grab befinden sich die Grabstätten in einem 800 m² großen Areal, das wie ein Garten gestaltet ist. „Unterschiedliche Themenbereiche wie Naturgarten, Küstengarten, Garten der Lichter, Bauerngarten, Spuren des Lebens und Pfade der Erinnerung zeigen zeitgemäße und interessante Gestaltungen. Sie gehen somit auf unterschiedliche Wünsche der Hinterbliebenen ein. Geschwungene Wege, außergewöhnliche Bepflanzungen mit Stauden und Gehölzen sowie Sitzgelegenheiten zum Verweilen erinnern an einen Garten oder

Park – ein würdiger Platz, um die Erinnerung an einen geliebten Menschen lebendig zu halten“, berichtet Lars Rehder, Geschäftsführer der Friedhofsgärtnerei Rehder GmbH.

Der Erinnerungsgarten soll eine neue Form des Friedhofs darstellen, in der wir die Menschen, die wir verloren haben und betrauern, gut aufgehoben wissen. „Eingebettet in einen Garten, möchten wir den Friedhof als Raum der Trauer und Erinnerung, aber auch als einen Ort der Entspannung und Kommunikation präsentieren“, erklärt Lars Rehder.  
Ab dem Tag der Eröffnung im Frühjahr 2020 ist der Erinnerungsgarten fertig bepflanzt. So können pflegefreie Ruhestätten in einer kompletten Grabanlage zu einem festen Preis und ohne weitere Folgekosten erworben werden. Auch Reservierungen sind möglich.

Bereits zu Lebzeiten kann jeder, der sich eine letzte Ruhestätte im Erinnerungsgarten wünscht, alles regeln und einmalig im Voraus bezahlen. Die Einrichtung und Pflege wird dann für die Ruhezeit von 25 Jahren ohne Nachforderungen übernommen.

Nähere Informationen zu den Erinnerungsgärten Hamburg-Altona erhalten Sie unter: www.erinnerungsgärten.de oder Tel: 040/50 42 95.