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Dusche statt Wanne in einem Tag

Badumbauten müssen weder langwierig noch teurer sein. Insbesondere dann nicht, wenn sie aus gesundheitlichen Gründen erfolgen.

Dusche statt Wanne in einem Tag

Badumbauten müssen weder langwierig noch teurer sein. Insbesondere dann nicht, wenn sie aus gesundheitlichen Gründen erfolgen. Die meisten Sanitär- Heizungs- und Klempnerbetriebe schmücken sich dieser Tage mit edlen Wellnessoasen, die sie denen, die sich das leisten können, natürlich gerne anstelle des alten Badezimmers einbauen. Bei Rybin soll es etwas anders zugehen.

Ein junger Familienvater (die Tochter ist 18 Monate alt) empfängt den Redakteur. Es geht Alexander Jaeger vorrangig um die persönliche Betreuung seiner Kunden. „Wir suchen immer die günstigste Lösung und versuchen die Baustelle beim Kunden möglichst klein zu halten.“ Wo hört man das heute noch?

Diese kundenfreundliche Grundeinstellung steckt auch hinter der Spezialität des Hauses, der seniorengerechten, barrierearmen Sanierung von Bädern. „Senioren wollen sich nicht ein

schickes neues Bad gönnen, sie wollen einfach in ihrer vertrauten Umgebung wohnen bleiben können, auch wenn die Beweglichkeit eingeschränkt ist.“ Dem steht oft nur die Badewanne im Weg, deren Benutzung zunehmend schwerfällt. Sie wird gegen eine genau in die Lücke passende Dusche ausgetauscht. Die neue Dusche bietet im Pflegefall genug Platz für eine zweite Person und einen Hocker. Die verstärkte Acrylwanne ist für diese Belastung ausgelegt.
Der gesamte Umbau erfolgt an einem Tag! „Das geht nur, weil die neue Dusche exakt auf den Platz der alten Wanne passt. Wir benutzen die vorhandenen Wasseranschlüsse und kommen ohne Fliesenarbeiten aus“, schwärmt der Jungunternehmer aus Rellingen.

Das funktioniert in fünf Schritten:

1. Heraustrennen der alten Wanne, die  meist nur mit Silikon eingeklebt ist. Das geht in 30 Minuten. Wo es mal komplizierter wird, kommt der Fachmann entsprechend vorbereitet zur Baustelle.
2. Montage der ebenerdigen oder bodennahen Duschwanne. Diese wird so tief verbaut, wie es die Abwasserführung erlaubt.
3. Verkleiden der freigelegten Wandflächen mit passgenauen Acrylplatten, nachdem die Wände, die meist im Rohbauzustand hinter der Wanne zum Vorschein kommen, fachmännisch aufgebaut und mit einer speziellen Dichtmasse wasserdicht versiegelt wurden.
4. Montage der Duschkabine mit extragroßer Tür und der Duscharmatur.
5. Verfugen der neuen Dusche, die am nächsten Morgen einsatzbereit ist.
„Weil keine Fliesenarbeiten anfallen und höchstens minimale Anpassungen an wasserführenden Leitungen notwendig sind, ist das die kostengünstigste, schnellste und sauberste Lösung, um ein seniorengerechtes Bad zu erhalten, das selbst im Pflegefall sehr oft den Umzug in ein Heim zu vermeiden hilft“, führt Alexander Jaeger aus, der genau weiß, was seine Kunden interessiert. „Oftmals gibt es von der Pflegekasse € 4.000,– Zuschuss, so dass am Ende nur geringe oder gar keine Kosten auf den Kunden zukommen“, spricht er noch den alles entscheidenden Punkt offen an. „Natürlich hilft man den Kunden bei der Beantragung – das wird alles im Vorfelde geklärt.“

Da kann nichts mehr schiefgehen, nicht einmal die Farbe der neuen Sanitärobjekte. Denn die sind in allen Sanitärfarben lieferbar, die in den letzten Jahrzehnten verbaut wurden. Damit das neue Bad nicht nur zum Leben, sondern auch ins vertraute Heim passt.

Rybin, Sanitär-Heizung-Klempner GmbH, Ehmschen 33, 25462 Rellingen, www.klempner-pinneberg.de   
Text u. Bild: Volker Meliß