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25. Magdeburger telemann festtage

Vom 13. bis 22. März 2020 in Telemanns Geburtsstadt

Telemann verbindet Städte

(pi) Die längste Zeit seines Lebens, nämlich von 1721 bis zu seinem Tode 1767, – nur unterbrochen von einem Aufenthalt in Paris – verbrachte der Komponist Georg Philipp Telemann in Hamburg. Geboren wurde der bedeutende Musiker ebenfalls an der Elbe, und zwar in Magdeburg. Dort werden 2020 die 25. Magdeburger Telemann-Festtage gefeiert. Unter dem Motto „Klangfarben“ rücken die Festtage vom 13. bis 22. März das große und vielfarbige

Spektrum an Besetzungsvarianten und Klangwelten in Telemanns kompositorischem Werk in den Blickpunkt. Sein Wirken in Hamburg wird eine Rolle spielen. So im Konzert der Kölner Akademie, unter anderem mit dem Bariton Klaus Mertens, bei dem Telemanns Einweihungsmusik für den Hamburger Michel von 1762 erklingt.

Zu den Magdeburger Telemann-Festtagen 2020 werden ca. 500 Künstler aus mehr als 25 Ländern erwartet, darunter so exzellente Interpretinnen und Interpreten wie Gerlinde Sämann (Sopran), Peter Kooij (Bariton), Dorothee Oberlinger (Blockflöte), Dmitry Sinkovsky (Violine, Countertenor), Hille Perl (Viola da gamba), Jean Rondeau (Cembalo), Dirigenten wie Reinhard Goebel und Hermann Max sowie renommierte Klangkörper wie die „Akademie für Alte Musik Berlin“, die „Rheinische Kantorei“ und die Ensembles „Amarillis“ (Frankreich), „Les Passions de L’Ame“ (Schweiz) und „Tempesta di Mare“ (USA).

Die szenische Produktion der 25. Magdeburger Telemann-Festtage widmet sich Telemanns heiteren Intermezzi „Pimpinone“. „Pimpinone“, übrigens 1725 in der Hamburger Gänsemarktoper uraufgeführt, war 1929 das erste Bühnenwerk Telemanns, das in Magdeburg aufgeführt wurde. Heute gehört es zu den bekanntesten szenischen Werken des Komponisten.

Die Magdeburger Telemann-Festtage orientieren sich seit 1962 vor allem an einer historisch informierten Aufführungspraxis, wollen dem ursprünglichen Klangbild der Werke Telemanns auf die Spur kommen. Eine Besonderheit des Festivals besteht auch in der Aufführung „neuer“ bzw. selten zu hörender Telemann-Werke auf der Basis aktueller Forschungsergebnisse.

Weiterführende Informationen und Tickets unter www.telemann-festtage.de, telefonisch unter 0341/14 99 07 58 und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.