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Zugabe-Preis: Einmal Vorschläge, bitte

Im kommenden Jahr wird der Zugabe-Preis zum dritten Mal verliehen. Welcher Mensch 60+ oder welches Team sollte ihn bekommen? Bewerbungen und Vorschläge können noch bis Ende Oktober bei der Körber-Stiftung eingereicht werden.

Gewinner 2020:
Vier Gründerinnen und Gründer wurden bei der Zugabe-Preisverleihung im Hamburger KörberForum ausgezeichnet. Dr. Thilo Bode, Dr. Gerhard Dust, Elke Schilling, Dr. Bernhard Krahl (v.l.n.r.)
Foto: Körber-Stiftung

Die Welt zu verbessern, ist in jedem Alter möglich. Mit dem Zugabe-Preis zeichnet die Körber-Stiftung in diesem Jahr zum dritten Mal Gründerinnen und Gründer 60plus aus. Mit der Auszeichnung, die mit jeweils 60.000 € dotiert ist, werden drei Persönlichkeiten gewürdigt, die mit unternehmerischen Mitteln Lösungen für die gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit gefunden und dafür ein Unternehmen oder ein Sozialunternehmen aufgebaut haben.

Im Mittelpunkt stehen Menschen, die mit ihren Initiativen zeigen, dass Erfahrung und Innovation, Ruhestand und Aufbruch, Alter und Social Impact sich produktiv ergänzen – und die damit alle Generationen bestärken, die Phase nach der Lebensmitte neu zu nutzen: für eine Zugabe.

Bis zum 30. Oktober 2020 können unter www.zugabe-preis.de Nominierungen für die Vergabe im Jahr 2021 abgegeben werden.
Für den Zugabe-Preis können Einzelpersonen und Teams ihre Unterlagen einreichen, die vorher nominiert wurden. Bei der Teilnahme eines Teams muss mindestens eine Unternehmensgründerin oder ein Unternehmensgründer die unten angegebenen Kriterien des Zugabe-Preises erfüllen.

Kriterien

Ein Zugeber oder eine Zugeberin…

… erfüllt formale Kriterien

• ist mindestens 60 Jahre alt und hat die Zugabe frühestens mit 50 gestartet
• hat ein Unternehmen oder Sozialunternehmen gegründet (Die Rechtsform ist nicht vorgeschrieben, denkbar sind z.B. eine GmbH, KG, Genossenschaft, gGmbH, Stiftung oder ein Verein.)
• ist bereits über die Ideen- oder Planungsphase hinaus

… erzielt gesellschaftlichen Mehrwert

• reagiert auf gesellschaftliche Defizite
• schafft zur Lösung ein Produkt oder eine Dienstleistung
• erzielt einen Mehrwert für eine bestimmte Gruppe oder die ganze Gesellschaft

… handelt unternehmerisch

• hat eine klar erkennbare Geschäftsidee für einen definierten Markt entwickelt
• agiert risikobereit, effizient, innovativ, nachhaltig und zielt auf die Schaffung von Arbeitsplätzen
• sorgt dafür, dass sich das Unternehmen/Sozialunternehmen durch Einnahmen selbst trägt (Das Unternehmen/Sozialunternehmen muss so angelegt sein, dass es sich nach einer Startphase durch Einnahmen trägt. Dies können z.B. Entgelte für Produkte oder Dienstleistungen sein, aber auch dauerhafte Finanzierungsquelle durch Behörden oder gesellschaftliche Institutionen (z.B. Investoren, Kassen, Sozialverbände, Stiftungen)

… kann Wirkung vorweisen

• kann bei der Umsetzung der Geschäftsidee sichtbare erste Erfolge vorweisen
• kann den gesellschaftlichen Mehrwert qualitativ beschreiben und quantitativ belegen
• hat plausible Überlegungen für nachhaltige Weiterentwicklung und Skalierung

Weitere Infos:
https://www.koerber-stiftung.de/zugabe-preis/teilnahme

 

Corinna Chateaubourg © SeMa

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